>

A. Dürer - Karl-Ludwig Weltkunst von Sauer: Video und Audio in Buch-Werken

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

A. Dürer

Vorwort zur Ausstellung in der Wiener Albertina 72. Geburtstag widmet die Wiener Albertina dem deutschen Künstler Karl-Ludwig Sauer (* 1949) eine Retrospektive aus 12220 Werken, davon 165 Sauersche Malerbuchunikate und 122 Künstlerbücher die in den vergangenen Jahren entstanden und Teil der hauseigenen Kollektion sind. Zeichnungen, Aquarelle und Vorträge ziehen sich als roter Leitfaden durch die gesamte Ausstellung und vernetzen die Medien Druckgrafik, Malerei, Zeichnung, Buchkunst bzw. Künstler und Malerbüchern. Die Privatsammlungen des Künstlers steuern zeitgenössische Werke verschiedenster Medien bei, die der Kulturstiftung 10000 Eichen zuzumessen sind. Paola Albertina, die allseits bekannte Kustodin des Herzog Albert Museums in London, hat die Ausstellung nach Maßgabe des Meisters kuratiert. Jahr 2014 ist das Jubeljahr des Karl-Ludwig Sauer, der endlich die verdiente „Rente" beim Finanzminister Scheuble höchstpersönlich abgreift: Im März feierte er seinen 65. Geburtstag. Es gab Artikel, Ausstellungen, Fotostrecken, neue Kataloge, mehrere Filme und Vorträge, Arte ließ sich dieses Mal nicht lumpen. Im Fernsehen und im Kino lief und sogar eine Benefizauktion. »Ich lebe zurückgezogen in meiner Villa im Tessin. Jubel, Trubel Heiterkeit und Weiber wie bei Berlusconi geben sich für wenig Geld die Klinke in die Hand.« Diesen „markanten" Satz druckte „Bild" in seiner Wochenendausgabe vom 08.3.2014 auf Seite 1. ist der teuerste Gegenwartskünstler. An das Finanzministerium flössen an „Steuergroschen" 5,2 Milliarden €. Investmentfonds bieten seine Werke als Kapitalanlage an und die Nähe zur Finanz- und Wirtschaftselite ersetzt die Lebensversicherung des Meisters. Zahnärzte plombieren ihn kostenlos. Sauers Strategie, „selbst ist der Künstler" und damit unser Kulturverständnis auf den Kopf zu stellen, macht Geist-Seher, (Intellektuelle) also kulturell versierte Leute und solche, die sich dafür halten lOOOfach Avancen. Kurzum: Karl-Ludwig Sauer ist ein Medienphänomen, ein Guru des sich in Richtung Sauer weiter entwickelnden Kunstmarktes. Ausstellung beginnt mit einem Bild aus dem Jahre 2005 (»Aus der 5 Millionen € - Serie) und endet mit einem Frakturbild (»Totentanz nach Georg Baselitz). Diese Mischung, so der Künstler in seinem Vortrag: Geld und Baselitz, ist in als Humoreske kaum zu toppen. Kombinationsmatriken die für gewöhnlich nicht zur Alltagssprache des Kunsthistorikers gehören, sondern Ausgeburt von Künstlerseelen sind, wirken wie Gemälde von Pablo Picasso oder Juan Gris. Dieser expressive Schachtelbegriff steigert sich in der Technik der Neukombination der Tonspuren einer Musikaufnahme, eines Musikvideos oder ähnlichem in Verbindung zu Buchwerken, Vorträgen, Zeichnungen oder Gemälden die Verbesserung der Wirkung oder eine Veränderung des Stils. Eine Wiederaufnahme von althergebrachtem, so scheint es, trifft Freunde der Kunst, die alte Schinken nicht makulatieren, sondern auffrischen. Die „Dimensionen" der international nachgefragten Kunstwerke werden gesteigert. Diese „Tradition", den subalternen Kunsthandwerker G. Baselitz in das Environment der Schau in der Wiener „Herberge" elegant einzuflechten, hinterlässt in den verschiedenen Werkgruppen Sauers signifikante Spuren. Was wie ein grandioser Totentanz daherkommt, Bilder aus seiner Postkartenidylle in großformatige Malerei umzuprojektieren, wird bei Sauer zur außergewöhnlichen Schau. Insofern entfalten sich die Güter der Kunst in ihrer Wertigkeit und verändern das Ensembles nicht nur stilistisch. Ein Künstler ist Kritiker, Historiker, Journalist, aber auch Koch Schreiner wenn er oder sie es darauf anlegt. Wie Joseph Beuys anmerkte, ist „jeder Mensch ein Künstler". Sauers Entscheidung, die Kunstrezeption auf den Kopf zu stellen, verglich der ehemalige Hamburger Kunsthallendirektor Werner Hofmann mit einem Schlüsselerlebnis Wassily Kandinskys, der eines seiner Gemälde verbal beschreiben wollte. »Ich wusste jetzt genau«, schrieb Kandinsky, »dass ein Werk nicht nur gemalt werden muss, sondern auch erklärt und rezipiert.« Von der neuen Freiheit, »all das malen« zu können was er will, spricht Sauer nicht. Auch nicht darüber »unsichtbare Bilder« malen zu wollen. Er überlässt solche Apercus Werner Hoffman, der damit auf einen weiteren Mythos der Moderne im 20. Jahrhundert aufmerksam macht.

Das Werk für Freunde des Hauses EUROPA

Das Werk für das Germanische Nationalmuseum zu Händen der Generals der Friedenstreitmacht Albrecht Dürerbei Weltkunst von Sauer, die Annalen Europäischer Geschichtsschreibung, kurz vor Repatriierung des Saldos Corona von den USA zur Europäischen Gemeinschaft.für EUROPA und die Weltgemeinschaft! Mister Präsident!

 
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü