KUNST = POLITIK: Josep Beuys und Michael Ende bei Karl-Ludwig Weltkunst von Sauer - Vortragskunst.eu

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KUNST = POLITIK: Josep Beuys und Michael Ende bei Karl-Ludwig Weltkunst von Sauer

Als ich zwölf Jahre alt war, erdachte ich mir eine wunderliche Drei-Einigkeit: nämlich Gott-Vater, Gott-Sohn und Gott-Teufel. Mein Schluss war, dass Gott, sich selber denkend, die zweite Person der Gottheit schuf: das aber, um sich selber denken zu können, er seinen Gegensatz denken musste, also schaffen musste. – Damit fing ich an zu philosophieren.
Friedrich Nietzsche

Das Stille-werden vor dem Schönen ist ein tiefes Erwarten, ein Hören-wollen auf die feinsten, fernsten Töne, – wir benehmen uns einem Menschen ähnlich, der ganz Ohr und Auge wird: die Schönheit hat uns Etwas zu sagen, deshalb werden wir stille und denken an Nichts, an was wir sonst denken. Die Stille, jenes Beschauliche, Geduldige ist also eine Vorbereitung, nicht Mehr! So steht es mit aller »Kontemplation«, aber die Ruhe darin, das Wohlgefühl, die Freiheit von Spannung?  Offenbar findet ein sehr gleichmäßiges Ausströmen von unserer Kraft dabei statt: wir passen uns dabei gleichsam den hohen Säulengängen an, in denen wir gehen, und geben unsrer Seele solche Bewegungen, welche durch Ruhe und Anmut Nachahmungen dessen sind, was wir sehen.

Halleluja auf den Künstler


 
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